Let’s talk about IT: Das A und O von Onlinekonferenzen

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Die Welt arbeitet von zuhause und Onlinekonferenzen sind endlich alltäglich geworden. Wir wollen nicht die Nächsten sein, die die üblichen 5, 7 oder 9 Tipps fürs Home Office rezitieren. Wir geben in unserer zweiten Episode praktische Einblicke und Empfehlungen zur Organisation, Durchführung sowie Tipps zur Audio-Hygiene und für bessere Bildqualität bei virtuellen Meetings.

Renoviert

Passend dazu haben wir das Format unseres Podcasts geschärft und die Technik komplett renoviert. Sie werden es sofort hören – viel Spaß damit!

Lesestoff & Credits

Weiterführend zum Thema gibt es einen aktuellen “Remote work trend report” von Microsoft zum Thema Meetings. Viele interessante Zahlen und Erkenntnisse sowie einige Neuigkeiten zu Microsoft Teams.

Idee zu Lego-Halterungen für Smartphones: Volker Weber

Musik: Kalte Ohren ( Remix ) by Dysfunction_AL (c) copyright 2019 Licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/destinazione_altrove/59536 Ft: Starfrosch, Kara Square

SecIT – aber online: “Windows 10 sicher im Unternehmen” als Webinar

Der heise-Verlag bietet seinem Publikum eine hochwertige Alternative zu der Fachmesse “SecIT 2020”, die Ende März hätte stattfinden sollen. In Kooperation mit den Referent*innen führt der Veranstalter die redaktionellen Seminare aus dem Messe-Programm jetzt online durch. In den nächsten Wochen werden alle Interessierten Gelegenheit haben, die Sessions als Webinare zu nutzen.

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Auch das stark nachgefragte Seminar “Windows 10 sicher im Unternehmen” mit unserem Consulting-Leiter Nils Kaczenski findet auf diesem Wege statt. Am 29. April 2020 ab 10:00 Uhr stellen wir dort die modernen Sicherheitstechniken vor, die das aktuelle Client-Windows mitbringt. Aus der Seminarbeschreibung:

Windows 10 ist modern, leistungsfähig – und umstritten. Wie setzt man es im Unternehmens-Netzwerk sicher ein? Welche Security-Funktionen bringt es mit? Reichen die Bordmittel aus oder benötigt man auf jeden Fall noch Werkzeuge von Drittanbietern?

Das Webinar beleuchtet den aktuellen “State of Windows 10” mit besonderem Fokus auf mittelständischen Unternehmen. Neben wichtigen Sicherheitsfunktionen spielen auch der Datenschutz und Empfehlungen des BSI eine Rolle. Abschließend weiten wir den Blick auf das Netzwerk: Welche administrativen Konstrukte versprechen in Zeiten von Emotet und Advanced Persistent Threats ein angemessenes Schutzniveau?

Details und Anmeldung:

[Windows 10 sicher im Unternehmen]
https://www.heise-events.de/webinare/windows_10

Erneut möglicher SSD-Ausfall bei HPE-Systemen

Hewlett Packard hat in den letzten Tagen eine Kundenmitteilung (Document id a00097382en_us) herausgegeben, in der vor Ausfall von bestimmten SSD-Typen gewarnt wird, wenn kein Firmwareupdate eingespielt wird. Dies betrifft vier SSD-Modelle, die in Servern verbaut sind. Die betroffenen Speichermedien mit einer Firmware kleiner als HPD7 stellen demnach ihren Dienst nach exakt 40.000 Stunden ein und werden vom System nicht mehr erkannt. Eine Reaktivierung und nachträgliches Einspielen der Firmware ist dann nicht mehr möglich.

HPE weist in dem Dokument ausdrücklich darauf hin, dass das Fehlerbild zwar ähnlich zu dem Vorfall vom November letzten Jahres ist, aber dennoch kein Zusammenhang besteht. „Erneut möglicher SSD-Ausfall bei HPE-Systemen“ weiterlesen

Home Office für Alle?

Das Thema ist aktuell in aller Munde. Die IT scheint sich auch mit nichts anderem zu beschäftigen, als Home Office. Ressourcen sind überlastet, die eigene Infrastruktur im Rechenzentrum bietet nicht genügend Freiraum, alle Arbeitsplätze von heute auf morgen virtuell abzubilden. Muss sie auch nicht!

Das ist die Stunde für eine Technologie, die Citrix schon lange im Portfolio, aber bisher immer ein Schattendasein geführt hat. Citrix Remote-PC.

In diesem Video wird anschaulich erklärt, was diese Technologie leisten kann.

Citrix Remote PC

Machen Sie ihre PC Arbeitsplätze Home Office-Ready und ermöglichen Sie damit ihren Mitarbeiter*innen, sicher über das Web von zu Hause aus mit ihren gewohnten Desktops zu verbinden. Wenn schon Citrix im Einsatz ist, kann eine Einbindung sehr einfach in die bestehende Infrastruktur erfolgen. Für Newbies kann ein schneller Einstieg über Cloud-Dienste von Citrix eine Option sein.

Für die Techies gibt es auch noch mal eine wunderbare Übersicht, wie das funktioniert.

Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie gerne bei der Einführung, Beratung und Support.

Quelle: https://www.citrix.com/de-de/glossary/what-is-remote-access.html

Home Office – jetzt aber schnell!

Viele Unternehmen wollen jetzt sehr schnell auf Home Office umstellen. Aber wie geht das? Ein Gespräch zwischen Patrick Kern (Teamleiter Modern Workspace) und Nils Kaczenski (Leiter Consulting) als Podcast aus dem Hause michael wessel.

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Viele Unternehmen wollen jetzt sehr schnell auf Home Office umstellen. Aber wie geht das? Ein Gespräch zwischen Patrick Kern (Teamleiter Modern Workspace) und Nils Kaczenski (Leiter Consulting) als Podcast aus dem Hause michael wessel.

Im Home Office für Sie:

Patrick Kern, Teamleiter Modern Workspace
Nils Kaczenski, Leiter Consulting

Von gestern auf heute – unternehmensweit Home Office für alle

Über den Anlass ist eigentlich genug gesagt; SARS-CoV-2 und die von ihm ausgelöste Erkrankung COVID-19 beschleunigt aktuell die Entwicklung von Lösungen zum verteilten Arbeiten enorm. In Anbetracht der zunächst zögerlich, nun schrittweise entschlossener getroffenen Maßnahmen, mit denen die Kontaktfrequenz von Menschen reduziert wird, haben auch wir konkret gehandelt.

Home Office für alle

Es geht um jeden und jede Einzelne, vor allem aber um den Schutz des gesamten Gesundheitssystems vor einem zu schnellen Ausbruch in der Breite. Was wir als Unternehmen tun können: unsere Mitarbeiter schützen und damit auch die Ausbreitung des Virus insgesamt verlangsamen, um die wirklich gefährdeten Risikogruppen zu schützen. Mit diesem Ziel haben wir kurzfristig entschieden, allen Mitarbeiter*innen das Arbeiten aus dem Home Office zu ermöglichen und zu empfehlen.

Leichter gesagt als getan

Nun sollte man meinen, dass für ein Technologie-nahes Unternehmen das relativ einfach sein sollte. Für weite Teile der Mitarbeiterschaft trifft das auch zu und erforderte keinerlei (technische) Aktivität. Entscheidend dabei war, dass wir mit sehr großen Teilen unseres Tagesgeschäftes bereits in der Cloud sind (Microsoft Teams).

Bei genauerer Betrachtung fielen uns aber unmittelbar Arbeitsprofile und -schritte auf, die noch nicht abgedeckt waren. Zumindest nicht in der Skalierung “für alle”. Auch für diese Zwecke konnten Lösungen oder Alternativen gefunden werden, jedoch ein einfaches Schalterumlegen ist dieser Schritt nicht. Für viele Unternehmen werden außerdem noch größere organisatorische Klärungen und Regelungen erforderlich sein. Auch bei uns tauchten schnell Fragen nach der Handhabung von Besucherempfang, Warenannahme u.ä. auf, die zu lösen sind. Je mehr Arbeitsprozesse bereits digitalisiert sind, desto besser.

Erfolgreich verteilt arbeiten

Manche Unternehmen, insbesondere die Vertriebsorganisationen vieler Hersteller im IT-Sektor, arbeiten seit jeher verteilt. Alle Mitarbeiter haben ein Home Office, es gibt wenig bis kaum Präsenz-Meetings. Und diese Organisationen arbeiten effizient und erfolgreich. Eine Umstellung auf dieses Modell ist aber nicht so einfach wie

  • technische Möglichkeiten realisieren
  • arbeitsrechtliche Grundlagen schaffen
  • organisatorisch entscheiden und umsetzen

sondern erfordert auch eine individuelle Entwicklung der Mitarbeiter. Wie auch bei der grundsätzlichen Einführung moderner Zusammenarbeit müssen Organisation und Menschen lernen und sich entwickeln. Daher ist die technische Bereitstellung nur ein Baustein. In der aktuellen Lage kann dieser Schritt definitiv schnell hilfreich sein und sollte nicht gänzlich aufgehalten werden. Jedoch müssen Sie im Auge behalten, dass im Nachgang noch viel Arbeit zu leisten ist, um dauerhaft erfolgreich anders zu arbeiten – erfolgreicher als zuvor. In der Zwischenzeit geht es darum, überhaupt produktiv sein zu können, während äußere Zwänge das “normale” Arbeiten verhindern.

Erste sehr gute Tipps lassen sich etwa den Empfehlungen der Personalchefin von Microsoft Deutschland entnehmen. Individuelle Lösungen für Ihr Unternehmen erarbeiten wir gerne gemeinsam mit Ihnen.

CDC Germany 2020: Nils Kaczenski erneut als Sprecher dabei

imageDie Kuratoren der Cloud & Datacenter Conference Germany (CDC) haben es in diesem Jahr besonders spannend gemacht. Nun ist es aber bestätigt: Erneut wird unser Consulting-Leiter Nils Kaczenski als Speaker bei der Konferenz dabei sein.

Bereits zum fünften Mal lädt die Community-Konferenz die IT-Branche zu einem hochkarätigen Event, das in Deutschland seinesgleichen sucht. An zwei Tagen – dem 13. und 14. Mai 2020 – wird ein Feld von über 30 bekannten IT-Experten mehr als 50 Fachvorträge in vier parallelen Tracks halten. Das Lineup liest sich dabei wie ein “Who is who” der europäischen IT-Community, auch Speaker aus Übersee sind dabei.

Die Resonanz der Besucher war in den vergangenen Jahren überwältigend. Dazu tragen auch die hervorragende Location in Hanau sowie die liebevolle Organisation bei, die bei aller Professionalität dem Event einen fast familiären Charakter gibt.

Details und die Anmeldung finden sich hier:

[Cloud & Datacenter Conference Germany: Die Zukunft Ihrer IT gestalten]
https://www.cdc-germany.de/

secIT 2020: IT-Sicherheitskonferenz mit mw-Know-how

imageDie secIT findet im März 2020 zum dritten Mal statt. Dem hannoverschen heise-Verlag ist es damit gelungen, die IT-Sicherheitskonferenz in der Branche zu etablieren. In diesem Jahr wird unser Haus sein Expertenwissen zum redaktionellen Programm der Messe beitragen.

Am 25. und 26. März 2020 öffnet die secIT des renommierten heise-Verlags ihre Pforten in der Eilenriedehalle des Hannover Congress Centrum. Mehr als 50 Aussteller und ein hochkarätig besetztes Rahmenprogramm machen die Veranstaltung zu einem wertvollen Forum der IT-Branche. Vor den beiden Messetagen bieten die Veranstalter einen optionalen Workshop-Tag am 24. März 2020 an, zu dem man ganztägige kostenpflichtige Seminare besuchen kann.

Doch auch das “reguläre” Vortrags- und Workshop-Programm der secIT richtet sich an Besucher mit hohen Ansprüchen. Neben zahlreichen Ausstellervorträgen und einem Special-Event mit “Crypto-Guru” Bruce Schneier aus den USA haben die Redaktionen des heise-Verlags eine eigene Reihe von halbtägigen Seminaren zusammengestellt, die von bekannten Fachexperten der IT-Community präsentiert werden. Dabei greifen die secIT-Macher auch auf Know-how unseres Hauses zurück: am 26. März 2020, dem zweiten Messetag, wird unser Consulting-Leiter Nils Kaczenski beleuchten, welche Security-Funktionen den Einsatz von Windows 10 im Unternehmen absichern. Interessenten sollten sich beeilen, denn der erste von zwei Terminen ist bereits ausverkauft.

Details zur secIT, das Programm und die Tickets finden Sie hier:

[secIT by Heise, die IT-Security Messe in Hannover]
https://sec-it.heise.de/

Die ganze* Cloud mit Heimvorteil

Bildquelle: www.microsoft.com

Lange ersehnt, ist sie nun da. DIE Cloud in Deutschland! Nein, damit ist nicht eine wieder aufgewärmte Liaison Microsofts mit der T-Systems gemeint, sondern eine neue Region der globalen Microsoft Cloud in Deutschland. Genauer gesagt, in Frankfurt und Berlin.

Neben Azure können nun auch geschäftliche Office 365 und Dynamics 365 Kunden ihre Daten auf deutschem Boden ablegen. Dies erleichtert allen Unentschlossenen die Entscheidung, die mit der EU-Region bisher noch haderten.

Quelle: https://www.microsoft.com/de-de/cloud/deutsche-rechenzentren.aspx?wt.mc_id=2421505_QSG_558853&cr_cc=MRP

Aber mit *Sternchen*

Allerdings muss man beachten, dass nicht jeder kleinteilige Dienst auch aus good old Germany bereitgestellt wird. Das war auch schon in der EU Region so. Beispielsweise kommen die SMS für die Zweifaktor-Authentifizierung aus den USA. Das wird sich wohl auch nicht mit den deutschen Rechenzentren ändern.

Es werden also auch weiterhin nicht alle Dienste, in allen Regionen vorgehalten. Ist das schlimm? Unsere Antwort darauf ist: eher nicht, denn es geht um Risikoabschätzung. Die eigentlichen Nutzdaten, wie Emails, etc. liegen in Frankfurt und Berlin. Wie hoch ist also das Risiko, des Datenverlusts der Verbindungs- und Inhaltsdaten bei dem Dienst aus den USA? Eine SMS mit Tokencode ist wohl geringer einzuschätzen als die Email mit Bewerbungsunterlagen an die Personalabteilung.

Quelle: https://docs.microsoft.com/en-us/azure/active-directory/fundamentals/active-directory-data-storage-eu

Zum aktuellen Zeitpunkt fehlen leider auch noch die Dienste Dynamics 365 Finance und Dynamics 365 Supply Chain Management, sowie Power BI, Power Automate und Power Apps. Microsoft gibt aber an, dass diese in diesem Jahr noch folgen sollen.

Daten aus der EU nach DE verschieben

Kunden, die bereits einen Tenant in der EU haben und sich fragen, ob und wie eine Migration auf die deutsche Region stattfinden kann, können dazu einen Antrag stellen. Wichtig zu wissen ist hier, dass diese Migration im Hintergrund von Microsoft durchgeführt wird und bis zu 24 Monate dauern kann. Also ist das nicht für einen kurzen Sprint, während der Sommerferien gedacht.

Quelle: https://docs.microsoft.com/en-us/Office365/Enterprise/moving-data-to-new-datacenter-geos

Apple prescht vor: Webserver-Zertifikate sollen schon nach einem Jahr ablaufen

Besonders die Betreiber kommerzieller Webseiten werden sich zügig umstellen müssen: Apple hat vor zwei Tagen (am 19. Februar 2020) eine Initiative angekündigt, die sie zwingt, ihre TLS-Verschlüsselungszertifikate künftig jährlich auszutauschen – statt wie bisher alle zwei Jahre. Das berichtet der Zertifikatsanbieter Digicert unter Berufung auf das „CA/Browser Forum“, das in dieser Woche in Bratislava getagt hat.

imageDer Digicert-Artikel dazu:

[DigiCert‘s Position on 1-Year TLS SSL Certificates]
https://www.digicert.com/position-on-1-year-certificates/

TLS-Zertifikate sorgen dafür, dass Webseiten verschlüsselt übertragen werden, sie sind auch unter dem veralteten Namen „SSL-Zertifikate“ bekannt. War es früher so, dass ein Unternehmen solch ein Zertifikat praktisch beliebig lang gültig lassen konnte, hatten sich die Browser-Hersteller in den letzten Jahren zunächst auf eine maximal dreijährige Laufzeit und zuletzt eine Begrenzung auf zwei Jahre geeinigt. Alle üblichen Browser akzeptieren TLS-Zertifikate seither nur, wenn deren Laufzeit zwischen Ausstellung und Ablauf höchstens zwei Jahre beträgt. Für den Betreiber einer Webseite bedeutet dies, dass er im selben Turnus die Zertifikate erneuern und austauschen muss. Das kann bei großen Webseiten durchaus einigen Aufwand bedeuten.

Alle Experten der IT-Industrie sind sich einig, dass kürzere Laufzeiten mehr Sicherheit bedeuten: Je länger ein Zertifikat im Einsatz ist, desto größer ist die Aussicht für einen Angreifer, dieses auf verschiedenen Wegen kompromittieren zu können. Dabei geht es weniger darum, die Verschlüsselung selbst zu knacken, das ist weitgehend aussichtslos. Eine lange Nutzungsdauer macht aber Patzer des Betreibers im Umgang mit den Zertifikaten wahrscheinlicher. So haben Hacker mehr Möglichkeiten, die zugehörigen privaten Schlüssel zu kapern und so Webseiten unter ihre Kontrolle zu bringen. Das ist nicht unwahrscheinlich: Hersteller Citrix etwa hatte vor wenigen Wochen in seinem Sicherheitsprodukt Netscaler eine Lücke, die den Zugriff auf diese privaten Schlüssel erlaubte.

Wie Digicert berichtet, hatte Google schon vor einiger Zeit gefordert, die maximale Laufzeit von TLS-Zertifikaten auf ein Jahr zu begrenzen. Die meisten anderen Browser-Hersteller lehnten ab, es blieb bei zwei Jahren. Vorgestern nun preschte Apple vor: Ab dem 1. September 2020 soll Apples Browser Zertifikate nur noch dann akzeptieren, wenn diese höchstens ein Jahr gültig sind. Webseiten, die das nicht erfüllen, wird Safari dann nicht mehr anzeigen. Zwar hat Safari auf PCs nur eine geringe Verbreitung, auf iPhones ist er aber der dominierende Browser. Die Änderung wird also große Auswirkungen haben – auch auf kleinere Firmen, deren Mitarbeiter über das iPhone etwa auf den Firmen-Mailserver zugreifen.

Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass für Firmen sehr bald kein Weg daran vorbeigeht, ihr Zertifikats-Management umzustellen. Der bisher meist manuelle Vorgang, ein TLS-Zertifikat auszutauschen, muss in vielen Fällen wohl automatisiert werden. Die Technik dafür existiert im Prinzip: Der Zertifikatsanbieter „Let’s Encrypt“ stellt seine kostenlosen TLS-Zertifikate nur für jeweils 90 Tage aus und setzt auf vollständige Automatisierung. Große Webseiten nutzen üblicherweise aber Zertifikate anderer Anbieter, weil diese erweiterte Eigenschaften bieten, die für Kunden ein höheres Vertrauensniveau erzeugen.