E-Mail Überwachung – informieren Sie sich auf der CeBIT 2012

Heute macht eine Meldung die Runde, wie viele E-Mails und Kommunkationsverbindungen die deutschen Geheimdienste im vergangenen Jahr überwacht und ausgewertet haben: 37 Millionen.

Wer wie wir von dieser Information nicht überrascht ist, wird sich schon mit dem Thema zentrale E-Mail Verschlüsselung beschäftigt haben. Vielleicht haben Sie aber noch keine Lösung gefunden, die Ihren Anforderungen entspricht und mit wenig Aufwand zu betreiben ist? Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mit uns zum Beispiel auf der CeBIT über die Möglichkeiten zu sprechen, wie Sie Ihre Unternehmenskommunikation, Ihren Wissensvorsprung, Ihre vertraulichen Geschäftsinformationen schützen können durch Gateway-basierte Verschlüsselung.

Besuchen Sie uns auf der CeBIT 2012 in Halle 2 auf dem Virtualisation & Storage Forum. Unsere weiteren Themen finden Sie unter www.vs-forum.com/loesungen.html. Wir freuen uns auf Sie!

Noch kein Ticket? Wir stellen Ihnen gerne ein kostenloses Tagesticket zur Verfügung, sprechen Sie uns an unter service@michael-wessel.de.

De-Mail: Risiken und Chancen

Noch immer muss man die Einführung von „De-Mail“ als schwebendes Verfahren bezeichnen. Zwar ist etwa der Wettbewerb mit der „E-Post“ schon am Markt, doch traut sich noch kaum jemand ernsthaft an das Thema heran. Wir gehören auch eher zu den Zweiflern, schließlich bestehen Risiken und es findet auch eine gewisse Augenwischerei zum Thema Sicherheit bzw. Vertraulichkeit statt, die so nicht hinzunehmen ist.

Dr. Burkhard Wiegel, Geschäftsführer und technischer Leiter eines Berliner Herstellers von Produkten für die zentrale E-Mail-Verschlüsselung und -Signatur, bewertet das Potential von De-Mail wie folgt:

Mit De-Mail wird der rechtsverbindliche E-Mail-Austausch einfach möglich. Auch für unsere Kunden ergeben sich interessante Optionen, bisher papiergebundene Geschäftsprozesse effizient über De-Mail elektronisch abzuwickeln. Hinsichtlich ‚Sicherheit‘ ist der proklamierte Zugewinn allerdings trügerisch, da De-Mails bei den Providern im Klartext durchreisen. Wer echte Vertraulichkeit benötigt, kommt daher an einer professionellen Verschlüsselungslösung wie unserem Z1 Gateway mit S/MIME und OpenPGP sowie Passwort-basierenden Mechanismen wie PDFContainer und WebSafe nicht vorbei.

Weiterhin besteht das Risiko von Patentverletzungsklagen von Seiten des US-Unternehmens RPost, das ein europaweit gültiges Software-Patent auf elektronische Einschreiben besitzt. Eine entsprechende Klage wurde bereits gegen das Schweizer De-Mail-Pendant „Incamail“ eingereicht.

Es fehlen aus unserer Sicht triftige Gründe für Unternehmen, sich aktuell näher mit De-Mail zu befassen, solange diese offenen Fragen und Risiken nicht zufriedenstellend und glaubwürdig geklärt sind.