Data Protector und das VMware VDDK

In den aktuellen Patch und Versionsständen nutzt die VMware Integration von Data Protector das VDDK 5.0.

VDDK (Virtual Disk Development Kit) ist dafür zuständig VMFS Volumes von z.B. Backupprogrammen gelesen und geschrieben werden können. Konfiguriert man im DP eine SAN based Sicherung von VMware, werden die DataStore LUNs für die Sicherung read only an den DP gehängt. Bei einem Restore einer VM nutzt DP den optimalen Weg, also ein SAN based Restore. VDDK 5.0 enthält einen dokumentierten Fehler, welcher beim Schreiben auf read only DataStores abbricht:

http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=2010428

Im Data Protector äußert sich der Fehler so, dass ein Restore zuerst normal läuft, aber nie beendet wird. Als Workaround sollte man in der omnirc den default Restore auf NBD setzen OB2_VEAGENT_RESTORE_TRANSPORT_METHOD=NBD

HP hat die Unterstützung für VDDK 5.1 mit einem Update des DP noch in diesem Jahr angekündigt.

http://www.vmware.com/support/developer/vddk/VDDK-510-ReleaseNotes.html#resolvedissues

HP 3PAR StoreServ 7000 DemoPoint

Andere versprechen es ohne Grundlage – bei uns können Sie tatsächlich eine HP 3PAR StoreServ 7000 in Aktion erleben und auch anfassen. Besuchen Sie unser DemoCenter – der einzige HP 3PAR StoreServ 7000 DemoPoint in der Region Hannover und Umgebung!

Kontaktieren Sie uns unter 0511 – 260 911 514 oder per Mail an due[at]michael-wessel.de (Deniz Ünal) und wir sagen Ihnen, was Sie noch alles in unserem DemoCenter erwartet.

CAD Workstation VDI mit Citrix HDX3D Pro und die Client Performance

Zur dynamischen und sicheren zentralen Bereitstellung von CAD Arbeitsplätzen setzen wir folgende Komponenten und Produkte ein:

  • Citrix XenDesktop mit HDX3D Pro
  • Citrix XenServer mit GPU Passthrough
  • HP ProLiant ML350p G8 mit jeweils mehreren NVidia Quadro 4000 Grafikkarten

Neben wirklich guten HP Displays hätten wir bei einem Kunden gerne auch noch HP ThinClients eingesetzt, also griffen wir zu den leistungsstärksten ThinClients am Markt bzw. im HP Portfolio: HP t610 PLUS mit ATI Fire 2270 (zusammen mit der onboard GPU bis zu 4 digitale Displays anschließbar).

Doch trotz mehrfacher Tests mit angepassten Parametern und Optimierungen sowie Rückfrage bei HP ThinClient Consultants konnten wir damit kein befriedigendes Ergebnis erzielen – die Dekodierung des Videostreams belastet offensichtlich zu sehr die CPU, unabhängig von der GPU im Client. So kommen nun PCs als Clients zum Einsatz, die mit einer Intel Core i3 CPU mit 3,3GHz den Job ganz prima machen.

Merke: HDX3D Pro braucht CPU Power am Client. ThinClients mit DualCore 1,65GHz reichen nicht aus.

 

VMware vSphere: Install, Configure, Manage in Hannover

Wir führen das offizielle VMware Training zur Vorbereitung auf die Zertifizierung zum VCP in Hannover durch.

Wann: 27.02.-02.03.2012
Wo: Hannover
Wieviel: 3.200€ zzgl. MwSt.
Inkl. Tagesverpflegung und original VMware Schulungsunterlagen und Zugriff auf Online Labs

Was:
1  Course Introduction
•  Introductions and course logistics
•  Course objectives
2  Introduction to VMware Virtualization
•  Introduce virtualization, virtual machines, and vSphere components
•  Explain the concepts of server, network, and storage virtualization
•  Describe where vSphere fits into the cloud architecture
•  Install and use vSphere user interfaces
3  Create Virtual Machines
•  Introduce  virtual machines, virtual machine hardware, and virtual machine files
•  Deploy a single virtual machine
4  VMware vCenter Server
•  Introduce vCenter Server architecture
•  Introduce vCenter Server appliance
•  Configure and manage vCenter Server appliance
•  Manage vCenter Server inventory objects and licenses
5  Configure and Manage Virtual Networks
•  Describe, create, and manage a standard virtual switch
•  Describe and modify standard virtual switch properties
•  Configure virtual switch load-balancing algorithms
6  Configure and Manage Virtual Storage
•  Introduce storage protocols and device names
•  Configure ESXi with iSCSI, NFS, and Fibre Channel storage
•  Create and manage vSphere datastores
•  Deploy and manage the VMware vSphere® Storage Appliance
7  Virtual Machine Management
•  Deploy virtual machines using  templates and cloning
•  Modify and manage virtual machines
•  Create and manage virtual machine snapshots
•  Perform VMware vSphere® vMotion® and Storage vMotion migrations
•  Create a vSphere vApp
8  Data Protection
•  Discuss a strategy for backing up ESXi hosts and vCenter Server
•  Introduce the VMware Data Recovery appliance
•  Discuss solutions for backing up virtual machines efficiently
9  Access and Authentication Control
•  Control user access through roles and permissions
•  Configure and manage the ESXi firewall
•  Configure ESXi lockdown mode
•  Integrate ESXi with Active Directory
•  Introduce VMware vShield Zones
10  Resource Management and Monitoring
•  Introduce virtual CPU and memory concepts
•  Describe methods for optimizing CPU and memory usage
•  Configure and manage resource pools
•  Monitor resource usage using  vCenter Server performance graphs and alarms
11  High Availability and Fault Tolerance
•  Introduce new vSphere High Availability (HA) architecture
•  Configure and manage a vSphere High Availability cluster
•  Introduce VMware Fault Tolerance
12  Scalability
•  Configure and manage a VMware Distributed Resource Scheduler (DRS) cluster
•  Configure Enhanced vMotion Compatibility
•  Use vSphere HA and DRS together
13  Patch Management
•  Manage ESXi patching using vCenter Update Manager
•  Install Update Manager and Update Manager plug-in
•  Create patch baselines
•  Scan and remediate hosts
14  Installing VMware Components
•  Introduce ESXi installation
•  Describe boot from SAN requirements
•  Introduce vCenter Server deployment options
•  Describe vCenter Server hardware, software, and database requirements
•  Install vCenter Server  (Windows based)

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Frau Wegrich über 0511 – 260 911 44 oder nw@consulting-lounge.de.

Citrix XenServer 6 Training in Hannover

Noch vor dem kommenden NetScaler Training führen wir eine Schulung für die neue XenServer Version 6 in Hannover durch:

Citrix Authorized Training für Citrix XenServer 6

Wann: 13.-17.02.2012
Wo: Hannover
Wieviel: 2.400€ zzgl. MwSt.
Inkl. Tagesverpflegung und original Citrix Learning Courseware, Zugriff auf Citrix Learning Labs

Was:
Module 1: Introduction to XenServer
Module 2: Installing and Configuring XenServer
Module 3: XenServer Networking
Module 4: XenServer Storage Repositories
Module 5: Creating and Managing Virtual Machines
Module 6: Installing and Configuring Provisioning Services
Module 7: Managing vDisks and Target Devices
Module 8: Implementing Resource Pools
Module 9: Distributed Virtual Switching
Module 10: Workload Balancing
Module 11: Configuring High Availability
Module 12: Managing and Troubleshooting XenServer

Diesen Citrix Kurs bieten wir in Kooperation mit dem Citrix Authorized Learning Center „CALC“ ADN Distribution GmbH an. Durch praktische Übungen vermittelt dieser Kurs grundlegendes Wissen zur Installation, Konfiguration, Administration sowie die Fehleranalyse von XenServer 6.0 und Provisioning Services 6.0.

Dabei führen praktische Übungen durch die folgenden Komponenten:

  • Konfiguration und Verwaltung des XenServer Host.
  • Einrichtung und Verwaltung von virtuellen Windows Maschinen sowie die Verwaltung des XenServer Resource Pools, der als Host der virtuellen Maschinen dient.
  • Konfiguration von Distributed Virtual Switches (DVS) und Workload Balancing (WLB).

Die Teilnehmer werden nach der Kursteilnahme u.a. in der Lage sein, Provisioning Services zu konfigurieren sowie vDisks einzurichten und zu verwalten.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Frau Wegrich über 0511 – 260 911 44 oder nw@consulting-lounge.de.

XenServer: Hängende VM zurücksetzen

Wenn auf einem XenServer mal eine VM total hängt und ein Shutdown über das XenCenter auch nicht hilft, geht es so weiter:

Auflisten der noch laufenden Tasks:

xe task-list

Den entsprechenden Tast abbrechen:

xe task-cancel force=true uuid=UUID

Häufig reicht dies bereits aus und die VM beendet sich entsprechend.

Ist dies nicht der Fall geht es wie folgt weiter:

Herausfinden der UUID der entsprechenden VM:

xe vm-list

Herausfinden der DomainID anhand der UUID:

list_domains | grep UUID

Zerstören der Entsprechenden DomainID:

/opt/xensource/debug/destroy_domain -domid DOMAINID

Daraufhin muss die VM noch neu gestartet werden:

xe vm-reboot name-label='VMNAME' --force

Daraufhin sollte die VM nach ein paar Minuten Startzeit wieder erreichbar sein.

Direkter Zugriff auf das Dateisystem einer virtuellen Maschine in einem XenServer LVM Storage

Wenn der XenServer nicht mehr startet oder sein lokales Storage Repository nicht mehr findet, kann folgendes Vorgehen Abhilfe schaffen, um kurzfristig auf benötigte Dateien zuzugreifen.

Voraussetzung, um auf die Daten der virtuellen Maschinen im lokalen XenServer Storage zuzugreifen, ist eine Live-CD mit LVM Unterstützung. In diesem Fall wurde eine Debian GNU/Linux 6 Live-CD verwenden.

Vorgehen:

1. Von der Live-CD booten und als Benutzer root anmelden

2. Den Befehl lvscan ausführen und das benötigte Logical Volume auswählen und „merken“. Welches LV zu welcher virtuellen Maschine gehört lässt sich meist nur durch Ausprobieren herausfinden, eingrenzen kann man die wahrscheinlichsten Kandidaten meist nur anhand der Größe des LV.

root@debian:/# lvscan

ACTIVE ‘/dev/VG_XenStorage-4a48ea5b-ca5d-280f-4699-8d930df8500b/LV-8adc14c2-38ff-4377-a096-911eff7f58c8’ [100.20 GB] inherit
ACTIVE ‘/dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>’ [100.20 GB] inherit
ACTIVE ‘/dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>’ [9.24 GB] inherit
ACTIVE ‘/dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>’ [38.86 GB] inherit
ACTIVE ‘/dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>’ [26.03 GB] inherit
ACTIVE ‘/dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>’ [10.28 GB] inherit
ACTIVE ‘/dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>’ [8.06 GB] inherit
ACTIVE ‘/dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>’ [100.20 GB] inherit
[…]

3. Über parted den Offset der Partition des benötigte LV ermitteln. Dazu parted unter Angabe des LV, welches wir uns gemerkt haben, starten und die Darstellung auf Blocks ändern.

root@debian:/# parted /dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>
GNU Parted 2.3
Using /dev/dm-1
Welcome to GNU Parted! Type ‘help’ to view a list of commands.
(parted) unit
Unit? [compact]? b
(parted) print
Model: Linux device-mapper (linear) (dm)
Disk /dev/dm-1: 16106127360B
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: msdos

Number Start End Size Type File system Flags
1 32256B 16106127360B 16105065984B primary ntfs boot

(parted)
quit

Durch den Befehl print werden die verfügbaren Partitionen aufgelistet, nun müssen wir uns einen weiteren Wert merken und zwar den Wert in der Spalte Start. Anschließend kann das Programm parted mit dem Befehl quit verlassen werden.

4. Loopback-Device erstellen

root@debian:/# losetup -o 32256B -f /dev/VG_XenStorage-<ID>/LV-<ID>

Der Parameter –o bestimmt den Offset und –f die Datei bzw. in unserem Beispiel das LV welches eingehängt werden soll.

5. Zugewiesenes Loopback-Device ermitteln:

root@debian:/# losetup –a

6. Das Loopback-Device mit Hilfe von mount einhängen:

root@debian:/# mount /dev/loop-1 /mnt/lv-test1

Sofern der Typ des Dateisystems bekannt ist, kann anschließend in den Dateien der Virtuellen Maschine gestöbert werden.

Gartner Magic Quadrant for x86 Server Virtualization Infrastructure

Mit Datum vom 30.06.2011 ist der neue Gartner Magic Quadrant for x86 Server Virtualization Infrastructure erschienen. Es gibt nur Marktteilnehmer in zwei Quadranten – Leaders (VMware, Microsoft, Citrix) und Niche Players (Oracle, Parallels, Red Hat).

Die Ausführungen und Einschätzungen der Analysten sind wie immer interessant, aber auch nicht als ultimative Weis- oder Wahrheit anzusehen.

Citrix stampft Essentials for Hyper-V ein

Recht kurz angebunden informiert Citrix darüber, dass die Essentials für Hyper-V ein angekündigtes End-of-Life haben. Kunden mit gültiger Subscription Advantage können ihre Lizenzen zu XenServer oder XenDesktop konvertieren.

Interessant ist dieser Schritt vor allem, weil noch vor Jahresfrist Spekulationen im Raum standen, Citrix könne XenServer auslaufen lassen und sich auf die Essentials for Hyper-V konzentrieren, da diese schneller neue Versionen und Features bekamen als ihr XenServer Pendant. Diese Frage sollte ja nun beantwortet sein.

Linux Kernel 3.0 am Horizont – Xen Dom0 ready!

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal auf eine Oracle Seite verlinken würde, aber nun tue ich es: Wim Coekaerts hat eine schöne Zusammenfassung der Geschichte geschrieben, wie die Unterstützung für die verschiedenen Teile zum Betrieb als DomU und nun auch Dom0 in den Linux Kernel gewandert ist. Seit kurzem ist nun tatsächlich ALLES im Mainline Kernel Tree enthalten – und dieser Kernel Tree wurde soeben von Linus Torvalds als Version 3.0-rc1 im GIT eingestellt:

I decided to just bite the bullet, and call the next version 3.0. It will get released close enough to the 20-year mark, which is excuse enough for me, although honestly, the real reason is just that I can no longer comfortably count as high as 40.

Nach 2.6.39 kommt also 3.0 – das nächste Release des Linux Kernels beginnt eine neue Ära der Versionsnummerierung, und der wesentliche Grund dafür ist, dass es an der Zeit ist. Es gibt keine massiven, weltbewegenden, die Community umstürzenden Neuerungen oder Änderungen – nur eben die Versionsnummer, ansonsten könnte es auch einfach 2.6.40 sein.

Die Tatsache mit der vollständigen Xen-Unterstützung allerdings führt zu großer Freude bei denen, die auf diesen Hypervisor als Basis ihrer Virtualisierungslösungen setzen, allen voran also Citrix und Oracle. Denn für die wird es in Zukunft viel einfacher, ihre Produkte zu supporten und zügig zu entwickeln, ohne dabei ständig Kernel-Patches und Portierungen von Neuerungen pflegen zu müssen. Red Hat schwenkte ja vor einiger Zeit von Xen auf KVM als Hypervisor, weil der einfach nativ im Linux Kernel beheimatet ist und entwickelt wird – hier wird also endlich nachgezogen. Das etwa im August erwartete Release von XenServer 6.0 (Project Boston, derzeit Beta) wird aber sicher noch keinen Kernel 3.0 enthalten – aber mal sehen, wie lange das auf sich warten lässt.

Infos und Torvalds Post auf der Linux Kernel Mailinglist siehe http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=OTUwMg.