VMware-VMs mit MVMC offline konvertieren

Eine VM-Migration kann kostenlos mit Hilfe des Microsoft Virtual Machine Converters durchgeführt werden. Die mögliche Konvertierung der ganzen VM schlägt leider oft fehl, und die Oberfläche bietet auch nicht die Möglichkeit nur die Disks zu konvertieren. Was kann man machen?

Der Microsoft Virtual Machine Converter bringt einige nützliche PowerShell-Cmdlets mit, diese müssen aber zunächst importiert werden. Dafür startet man die PowerShell 4.0, ggf. aktualisieren, mit administrativen Rechten und importiert das Modul mit folgendem Befehl:

Import-Module „C:\Program Files\Microsoft Virtual Machine Converter\MvmcCmdlet.psd1“

Folgender Befehl zeigt uns die neuen Cmdlets an:
Get-Command -Module mvmccmdlet

Die Konvertierung starten wir mit folgendem Befehl (Quelle & Ziel anpassen):

PS C:\Windows\system32> ConvertTo-MvmcVirtualHardDisk -SourceLiteralPath „G:\VMWareTest\Windows Server 2008 R2 x64 2 clone.vmdk“ -DestinationLiteralPath „G:\HyperVTest“ -VhdType DynamicHardDisk -VhdFormat Vhd

Hinweise:

  • Gesplittete VMDK-Dateien können auch konvertiert werden.
  • Powershell muss in der Version 4 vorhanden sein.
  • VMWare-Tool können nur im Online-Modus deinstalliert werden.
  • In Windows 7 steht nur das VHD-Format zur Verfügung.

In den neuen VHD-Dateien kann man mit
Disable-MvmcSourceVMTools -DestinationLiteralPath ‚G:\HyperVTest\Windows Server 2008 R2 x64 2 clone.vhd‘ (-debug)
den Start der VMware-Tools deaktivieren.

Hyper-V-Dokumentation per PowerShell-Skript

Auf der TechNet-Gallery steht jetzt ein PowerShell-Skript namens Get-HyperVInventory.ps1 bereit, mit dem man umfassende Konfigurations-Reports einer Hyper-V-Umgebung erzeugen kann. Diese Berichte dienen der Inventarisierung und bieten einen schnellen, recht vollständigen Überblick über die Virtualisierungsumgebung. Sie enthalten keine Performance-Daten und keine Angaben zum “Gesundheitszustand” der Umgebung. Man kann aber auf Basis der gesammelten Daten einschätzen, ob die jeweilige Umbgebung “sauber” implementiert ist.

„Hyper-V-Dokumentation per PowerShell-Skript“ weiterlesen

TechTalk: Hyper-V: Alternative zu VMware?

Nach den zwei Specials zur CeBIT in der letzten Woche, setzen wir unsere Veranstaltungsreihe „TechTalk“ am 21. April fort mit dem Thema „Hyper-V: Alternative zu VMware?“

Als Microsoft Most Valuable Professional für Hyper-V kann man Nils Kaczenski natürlich eine einschlägige Tendenz unterstellen, er wird am 21.04.2015 ab 8.30 Uhr dennoch mit Ihnen einen offenen und genauen Blick auf den Vergleich der beiden marktführenden Lösungen zur Servervirtualisierung werfen.

Was benötigen Unternehmen in der Praxis tatsächlich an Features, wie werden Anforderungen und Konzepte realisiert, wodurch zeichnet sich Hyper-V aus und wo besteht gegebenenfalls weiterhin ein Vorsprung von VMware? Schlussendlich werden Sie selbst bewerten können, ob Hyper-V eine attraktive Alternative für Ihr Unternehmen ist und welche Vorteile es womöglich sogar für Sie bietet. Egal wie Sie sich entscheiden, wir stehen Ihnen auf beiden Wegen als kompetenter Partner zur Seite, daher können Sie eine wirklich unabhängige Beratung von uns erwarten.

Agenda:
8:30 Uhr: Empfang mit belegten Brötchen
9:15 Uhr: Hyper-V: Alternative zu VMware?
10:00 Uhr: Zeit für Gespräche

Hier geht’s zur Anmeldung – die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um eine kleine, interaktive Runde sicherstellen zu können.

Veeam Certified Engineer (VMCE) Schulung im Februar in Hannover

Vom 16. bis 18. Februar 2015 führen wir eine offizielle Veeam VMCE-Schulung in Hannover durch. Diese Schulung vermittelt tiefe Kenntnisse im Umgang mit Veeam Backup & Replication. Im Anschluss an diese 3-tägige Schulung kann die Zertifizierung zum VMCE stehen durch Ablegen einer Prüfung in einem Pearson VUE Testcenter.

Details und Anmeldung finden sich unter www.michael-wessel.de/artikel/seminare/veeam-vmce-schulung-2015/.

VMware – moving a single virtual disc (vmdk file) to a different datastore

Hi folks.

Let me explain: There is a virtual machine with more than one virtual disk – so we got more than one vmdk file for that specific VM. All located at the same datastore. For some reason it becomes necessary that the first disk (e.g. the system drive C:\) still remains at the original datastore, while the second disk (e.g. some data disc Z:\) should be moved to a different datastore2.

I checked that in Google but wasn’t able to find anything. Maybe I just missed the right search terms. So I tried myself with the VMware „Migrate“ option for virtual machines (which moves the whole VM with all its files, but not single vmdk’s) and also by copying the single vmdk file manually via the VMware datastore browser (which left an outdated configuration state on the virtual machine unable to find its disks).

Well. Here is how it works.

  • Right click the particular VM
  • Choose „Migrate“
  • Select „Change Datastore“
  • And there you’ll find a not that flashy button labeled „Advanced“ – near the right border and below half of the dialog box. He’s your friend! 🙂
  • On that next window you can choose an individual datastore for every single vmdk file of your VM
  • Make your changes and press the „Next“ button

Wait for the vmdk file beeing moved by VMware and there you go: A working virtual machine with multiple virtual disks each running on different datastores.

Data Protector und das VMware VDDK

In den aktuellen Patch und Versionsständen nutzt die VMware Integration von Data Protector das VDDK 5.0.

VDDK (Virtual Disk Development Kit) ist dafür zuständig VMFS Volumes von z.B. Backupprogrammen gelesen und geschrieben werden können. Konfiguriert man im DP eine SAN based Sicherung von VMware, werden die DataStore LUNs für die Sicherung read only an den DP gehängt. Bei einem Restore einer VM nutzt DP den optimalen Weg, also ein SAN based Restore. VDDK 5.0 enthält einen dokumentierten Fehler, welcher beim Schreiben auf read only DataStores abbricht:

http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=2010428

Im Data Protector äußert sich der Fehler so, dass ein Restore zuerst normal läuft, aber nie beendet wird. Als Workaround sollte man in der omnirc den default Restore auf NBD setzen OB2_VEAGENT_RESTORE_TRANSPORT_METHOD=NBD

HP hat die Unterstützung für VDDK 5.1 mit einem Update des DP noch in diesem Jahr angekündigt.

http://www.vmware.com/support/developer/vddk/VDDK-510-ReleaseNotes.html#resolvedissues

HP 3PAR StoreServ 7000 DemoPoint

Andere versprechen es ohne Grundlage – bei uns können Sie tatsächlich eine HP 3PAR StoreServ 7000 in Aktion erleben und auch anfassen. Besuchen Sie unser DemoCenter – der einzige HP 3PAR StoreServ 7000 DemoPoint in der Region Hannover und Umgebung!

Kontaktieren Sie uns unter 0511 – 260 911 514 oder per Mail an due[at]michael-wessel.de (Deniz Ünal) und wir sagen Ihnen, was Sie noch alles in unserem DemoCenter erwartet.

CAD Workstation VDI mit Citrix HDX3D Pro und die Client Performance

Zur dynamischen und sicheren zentralen Bereitstellung von CAD Arbeitsplätzen setzen wir folgende Komponenten und Produkte ein:

  • Citrix XenDesktop mit HDX3D Pro
  • Citrix XenServer mit GPU Passthrough
  • HP ProLiant ML350p G8 mit jeweils mehreren NVidia Quadro 4000 Grafikkarten

Neben wirklich guten HP Displays hätten wir bei einem Kunden gerne auch noch HP ThinClients eingesetzt, also griffen wir zu den leistungsstärksten ThinClients am Markt bzw. im HP Portfolio: HP t610 PLUS mit ATI Fire 2270 (zusammen mit der onboard GPU bis zu 4 digitale Displays anschließbar).

Doch trotz mehrfacher Tests mit angepassten Parametern und Optimierungen sowie Rückfrage bei HP ThinClient Consultants konnten wir damit kein befriedigendes Ergebnis erzielen – die Dekodierung des Videostreams belastet offensichtlich zu sehr die CPU, unabhängig von der GPU im Client. So kommen nun PCs als Clients zum Einsatz, die mit einer Intel Core i3 CPU mit 3,3GHz den Job ganz prima machen.

Merke: HDX3D Pro braucht CPU Power am Client. ThinClients mit DualCore 1,65GHz reichen nicht aus.