Microsoft MVP Award für Nils Kaczenski

Am Mittwoch, dem 1. Juli 2020 war wieder „F5-Tag“ für unseren Consulting-Leiter Nils Kaczenski. An diesem Tag nämlich gibt Microsoft jährlich die Preisträger seiner „MVP Awards“ bekannt. Die Auszeichnungs-Mail trifft nach deutscher Zeit am Nachmittag ein, und die Nominierten drücken dann gespannt die „Aktualisieren“-Taste ihres Mailclients. Und tatsächlich: Erneut hat Nils Kaczenski die Auszeichnung von Microsoft erhalten – in seinem Fall zum 17. Mal in Folge seit 2003.

Mit dem Titel „Most Valuable Professional“ zeichnet der Softwarehersteller internationale Teilnehmer der IT-Community aus, die ehrenamtlich und engagiert Fragen zu Microsoft-Produkten beantworten und Probleme lösen. „Der Geist der Community ist wirklich einzigartig“, merkt Nils an. „Ob Neuling oder alter Hase, ob Standardfrage oder exotisches Problem – man hilft sich gegenseitig und alle lernen voneinander.“

Schon in den Neunzigerjahren hatte Microsoft den Wert der unabhängigen Gemeinschaft für seine Kunden erkannt. Erfahrene Anwender gaben Unterstützung in Newsgroups und wandten dafür oft viele Stunden ihrer Freizeit auf. „Die Bezeichnung MVP war ursprünglich ein interner Scherz“, erläutert Nils Kaczenski. „Eigentlich ist das eine Auszeichnung im US-Basketball, mit der herausragende Spieler geehrt werden.“ Dirk Nowitzki etwa war viele Jahre ein „echter“ MVP. Irgendwann übernahm das Softwarehaus den Titel für die besten unabhängigen Köpfe seiner Community in leicht abgewandelter Form.

Anders als viele Hersteller-Zertifizierungen setzt der MVP-Titel keine Fachprüfung voraus, sondern wird von einer Microsoft-internen Jury verliehen. Weltweit gibt es etwa 4000 dieser Experten, hierzulande sind es ungefähr 150. Nur wenige aber erhalten die Ehrung so oft: „In Deutschland sind vielleicht 15 Leute so lang dabei wie ich“, meint Nils – und fügt mit einem Grinsen hinzu: „In all den Jahren IT hab ich auch schon graue Haare bekommen.“